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up and coming: die Doppelnummer „ordinär“

“ordinär”, die neue Ausgabe der schreibkraft, erscheint als Doppelnummer 36/37 im Jänner 2021! Mit Beiträgen von Mieze Medusa, Ilse Kilic, Sibylle Severus u.v.a.m.

DIE UNTOTEN
VON NEUBERG

Ditz Fejer, Andreas R. Peternell, Claus Philipp (Hg.)
Mit Elfriede Jelinek und dem Nature Theater
of Oklahoma durch das Mürzer Oberland

Styria Verlag
ISBN 978-3-222-13628-3
312 Seiten, EUR 25.-

Heft 35

schreibkraft - das feuilletonmagazin

bitte wenden

Braucht es zum Wandel eine Krise als Impuls? Liebhaber österreichischer Weinkultur werden dem jedenfalls zustimmen.

Der sogenannte Glykolskandal war hierzulande bis jetzt das beliebteste Beispiel für die  Wiederauferstehung einer ganzen Branche. Umgelegt auf den durch die Corona-Pandemie
ausgelösten Shutdown zu Beginn des Jahres 2020 müsste das heißen: Après-Ski ist abgesagt.

Harald A. Friedl

Klima-Odyssee

Die irrende Suche der Dystopisten nach dem rechten Weg zurück ins nachhaltige Paradies.

1. Ich bin (in der) Krise, also bin ich (normal)
Ich bin völlig orientierungslos … Jeder um mich buhlt um meine begeisterte Anhängerschaft für den Kampf gegen die dramatischen Bedrohungen der Menschheit: gegen Cyber-Terroristen und chinesische Touristen, gegen Rechtsradikale und afrikanische Migranten, gegen US-Trump und RUS-Putin, gegen Plastikpest und Finanzblasen, gegen Adipositas und Zuckervergiftung, gegen Wachstumssucht und Beschleunigungswahn, gegen Demokratiezerfall und Lügenpresse und vor allem gegen Klima-Erwärmung! Wie Odysseus angesichts der berauschenden Gesänge der Sirenen fühle ich mich hingezogen zu deren morbiden Heilsversprechen.

Denn sie alle haben recht, präsentieren mir ganze Bibliotheken an evidenten Studien und zwingenden Befunden, um mich der objektiven Kraft erdrückender Argumente zu unterwerfen. Eben noch betroffen und betrübt ob der verstörenden Offensichtlichkeit des nahenden Weltuntergangs, rütteln mich die zornigen Propheten brutal aus meinem Grübeln in den Strudel des irdischen Wahns zurück und fordern rasches Handeln. Hier und jetzt müssten wir umkehren, anstatt weiterhin großspurig zu palavern, zu zweifeln, zu verzögern und angstgelähmt abzuwarten, während wir ungebremst, ja beschleunigend auf den Untergang zurasen würden. Darum müssten wir schneller werden als das Nahen des Untergangs, gleichsam unsere beschleunigende Raserei ins Verderben rechts überholen und Beschleunigungswahn ad absurdum führen, am Schwanz packen und sofort! zum Stillstand bringen! Andernfalls drohte uns allen, ausnahmslos! – gebannt lausche ich der dramatisierenden Schweigepause – das Ende! Zur Vollbremsung gäbe es keine Alternative!

 

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Reinhard Braun

Gegen das Vergessen

Das Wenden als trickreiche, ambivalente und risikoreiche Tätigkeit.

Etwas zu wenden hat zumeist den Grund herauszufinden, was sich dahinter befindet – was befindet sich auf der Rückseite, wie beim „Memory“, bei dem man sich die Position zweier gleicher Kärtchen merken muss? Was befindet sich unter diesem Stein? Vielleicht ist es kein Zufall, dass dieses Wenden, Umdrehen etwas mit Kinderspielen zu tun hat, ist es doch von Neugier gekennzeichnet. Wer etwas umdreht, muss auch zulassen und offenlassen, was dadurch der Welt hinzutritt. Doch nicht immer kommt etwas zum Vorschein, nicht immer steht auf der Rückseite eines Blattes Papier auch etwas geschrieben. Unter manchen Steinen befindet sich einfach nichts, was wir nicht erwartet hätten. Etwas zu wenden hängt also immer auch mit einem Erwartungs- und Wissenshorizont zusammen. Und der Handlung, etwas zu wenden, geht zumindest der Wunsch voraus, wissen zu wollen, was sich dahinter befindet, auch, wenn es sich um eine enttäuschende Entdeckung handeln mag. Die große Frage, die sich dabei auftut, ist, was es bedeutet, durch eine Wende, eine Wendung, „etwas“ zu „entdecken“? War „es“ immer schon da, oder entsteht es erst, indem es gewendet wird? Macht das Wenden also etwas sichtbar oder stellt es etwas her? Bruno Latour hat dieselbe Frage gestellt: „Aber gab es nicht schon Fermente [und die sie erzeugenden Mikroorganismen, Anm. d. A.], bevor Pasteur sie gestaltete?“ Und er hat eine eindeutige Antwort darauf: „Nein, sie existierten nicht, bis er daherkam.“ Wie verhält es sich aber mit den amerikanischen Kontinenten, bevor sie „entdeckt“ wurden? Widerspricht dieses Verdikt Latours nicht unserer Vorstellung von den Dingen der wirklichen Welt, von denen wir erwarten, dass sie entweder nirgends und niemals oder aber immer schon und überall existieren?

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Hermann Götz

Wendehammer

An allem schuld ist das Einfamilienhaus.

Es gibt eine Straße in Graz, ich kenne sie nur, weil unsere gesamte gemeinsame Lebenszeit lang hier meine Großmutter wohnte, die geriert sich als Stichstraße – und ist doch Teil einer weit größeren Idee. Ihren Namen hat sie, wie die Wienerstraße, die Triesterstraße oder die Grazerstraße im ehemaligen Nachbardorf, von einer einigermaßen bedeutenden Nachbarstadt. Sie weist auch in die richtige Richtung, doch begleitet sie unseren Blick in diese nur auf etwa 200 Metern. Dann ist da ein Feld, ein Sportplatz: das Ende der Stadt. Das war hier schon immer. Die dominante historische Architektur dieser Gegend stammt aus den 1930er-Jahren: lauter gleiche kleine spitzgiebelige Häuser mit simplem rechteckigem Grundriss, Zeugen einer Politik, die – erst unter Dollfuß, dann unter Hitler – das Volk lieber als Kleinhäusler oder im kleinbürgerlichen Einfamilienhaus-Idyll am Rand der Stadt sah als in roten Arbeitersiedlungen.

Es gibt noch ein zweites Stück dieser Straße, weiter drinnen in der Stadt, doch alle Wiesen und Felder, die – zum Teil noch in meiner Kindheit – dazwischenlagen, wurden inzwischen mit Flachbau verdichtet und versiegelt durch die dazugehörigen Zufahrten. Adolf Hitler, der nach Meinung meiner Großmutter nicht alles schlecht gemacht hat (oder besser noch: nicht nur Schlechtes), wollte die beiden Teile verbinden, die Straße weiterziehen und uns auf diesem Weg mit der mittelgroßen Nachbarstadt verbinden; jedes Haus in der Straße meiner Großmutter musste dafür ein Stück Vorgarten zu Verfügung halten, der im Ernstfall, dann, wenn die Panzerfahrzeuge Platz da brauchten für Krieg bei (oder besser: mit) den Nachbarn, wegkommen konnte. Inzwischen ist klar, dass hier keine Durchzug mehr sein wird. Die ungewollte Sackgasse ist und bleibt ein urbanistischer
Torso. Und doch eine ganz normale (weil inzwischen äußerst dicht bestückte) Wohnstraße, wie sie immer mehr werden in dieser Welt in Österreich. Nur eines fehlt ihr dazu: der Wendehammer. Für den war einfach kein Platz zwischen den Vorgärten. Wer mit dem PKW reinfährt, muss die ganzen 200 Meter retour wieder raus. Dabei dankst du Gott, dass hier nur Omas wohnen (und keine Familien mit spielenden Kindern), dass du keinen SUV hast (durch dessen superhohe Heckscheibe du auch Großmutter nicht über die Straße humpeln hättest gesehen) und fluchst wahrscheinlich trotzdem auf diesen verkehrsplanerischen Blinddarm aus dem Dritten Reich.

 

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Bernhard Horwatitsch

Hier und jetzt im Nirgendwo

Eine Reise in die vergangene Zukunft.

„Vieles fiele leichter, könnte man Gras essen“, beginnt „Freiheit und Ordnung“ von Ernst Bloch. Es ist ein Kapitel seines philosophischen Großwerkes Prinzip Hoffnung. Bloch liefert darin einen Abriss der Sozialutopien. Allerdings ist sein Maßstab etwas tendenziös, denn alle Sozialutopien werden an Karl Marx gemessen. Und dessen Nimbus hat doch ein wenig gelitten. Grundlegender Vorläufer aller Utopien ist Platons Staat, ca. 380 vor Chr., der eine dreigliedrige Gesellschaft konzipiert (Nährstand, Lehrstand und Wehrstand), mit einer philosophischen Herrscherelite, den Handwerkern, den Kaufleuten und letztlich den Sklaven. Platons Staat ist elitär und streng. Gesetze und eine feste, harte Ordnung sind nötig, denn die Welt ist schlimm. Dass Sparta das Vorbild für Platon war, ist kaum ein Geheimnis. In Platons Staat isst man Bohnen und Felderbsen und trinkt mäßig einen Schluck dazu. Es gibt in Platons Staat keinen Spaß. Auch die Dichter sind verbannt. Entsprechend hatte Platon Kritiker. Glaukon (das war Platons älterer Bruder) nannte Platons Staat einen Staat von Schweinen, denn denen würde man auch nichts anderes zu fressen vorwerfen als eben Bohnen und Felderbsen. Was gut ist und was schlecht, das ist Geschmackssache. Auch unter Brüdern gibt es da Meinungsverschiedenheiten.

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Christian Pape

Großmutter

oder Von Endungen und Wendungen.

“Leider muss ich Ihnen die schmerzliche Mitteilung machen, dass Ihr Mann, der Uffz. Rudolf Hubern am 30.1.44 bei einem hinterhältigen Angriff auf den Tross des Bataillons schwer verwundet wurde. Er wurde sofort in das Lazarett des gleichen Ortes überführt, wo er trotz unverzüglicher ärztlicher Hilfe am 1.2.44 verstarb. Uffz. Hubern war einer der ältesten und treuesten Angehörigen des Bataillons und hat sich während seiner Zugehörigkeit in allen Feldzügen immer als pflichtbewusster, zuverlässiger und tapferer Soldat erwiesen. Mit ihm verliert die Kompanie einen ihrer besten und treuesten Soldaten, dem sie stets ein ehrendes Andenken bewahren wird. Möge die Gewissheit, dass Ihr Ehemann sein hoffnungsvolles Leben für die Größe und den Bestand von Führer, Volk und Reich hingegeben hat, Ihnen ein Trost sein in dem schweren Leid, das sie betroffen hat. Ich grüße Sie in aufrichtigem Mitgefühl mit Heil Hitler!”

Es war der 1. Februar, der Geburtstag meiner Großmutter und der Sterbetag meines Großvaters, den ich nie kennen gelernt habe. Wie jedes Jahr holte Nonna, wie meine Großmutter von uns allen liebevoll genannt wurde, die Todesnachricht hervor, die ihr von einem Nazibürokraten zugeschickt worden war, um sie darüber zu informieren, dass Großvater verstorben, im Kampf oder im Felde gefallen, wie man sagte, war.

Meine Großmutter war eine einfache Frau, wie damals viele Frauen am Land einfach waren. Mit ihren Geschwistern übernahm sie einen Großteil der beschwerlichen Arbeit am Hof, die ihre Eltern, aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters, nicht mehr alleine verrichten konnten. Der Hof war klassisch, ein Vierkanter, Stallungen, ein bescheidener, aber behaglicher Wohnbereich.

 

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Rezensionen

Buch

Christoph Dolgan:
Elf Nächte und ein Tag

2019: Droschl, S. 216
rezensiert von Werner Schandor

AUFGEZWUNGENE STARRE In Elf Nächte und ein Tag zeichnet Christoph Dolgan ein dicht gewobenes Psychogramm einer bedrückenden Freundschaft. Das heftigste Kapitel ist jenes, wo die Hauptfiguren Theodor und der Ich-Erzähler

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Bergsveinn Birgisson:
Die Landschaft hat immer Recht

2018: Residenz, S. 288
rezensiert von Hannes Luxbacher

Die Welt in Bergsveinn Birgisssons 2003 erschienenem Debutroman “Die Landschaft hat immer recht” ist irgendwo zwischen banaler Realität, magischen Halluzinationen und bildreicher Vorstellungskraft angesiedelt. Es ist dem Residenz-Verlag hoch anzurechnen,

Buch

Tanya Tagaq:
Eisfuchs

2020: Antje Kunstmann, S. 196
rezensiert von Lisa Spalt

Nur nichts verpassen! Tanya Tagaqs Eisfuchs sagt Ja zum Leben. Eigentlich könnte dieses Buch deprimierend sein: ein langweiliges Kaff im Eis, vernachlässigte Kinder, die sich vor ihren betrunkenen Eltern und

Buch

Hans Platzgumer:
Drei Sekunden jetzt

2018: Zsolnay , S. 256
rezensiert von Clara Posch

Übers Leben und das Gelebtwerden Ist das Leben Zufall oder Schicksal? Wer sind wir, wohin gehen wir, und was ist der Sinn? “Drei Sekunden jetzt” lotet die existenziellen Fragen des

Buch

Birgit Schwaner:
Jackls Mondflug. Erzählung.

2017: Klever, S. 128
rezensiert von Lisa Spalt

Lenzpassier und Südwindprofiteur Die historisch belegte Lebensgeschichte des Salzburger Bettlers Jakob Koller bildet die Folie für Birgit Schwaners Erzählung Jackls Mondflug. Jakob Koller, der Sohn eines Abdeckers verschwand 1675 nach

Buch

Heimo Mürzl und Wolfgang Pollanz (Hg.):
Noch mehr Lärm. Ein Pop-Lesebuch

2019: edition kürbis, S. 144
rezensiert von Hannes Luxbacher

Musik ist Trumpf! Ein Pop-Lesebuch, kuratiert von Heimo Mürzl und Wolfgang Pollanz, fordert „Noch mehr Lärm!“ Lauter Lärm hieß der erste Sammelband, den Heimo Mürzl und Wolfgang Pollanz – unserer

Buch

Friedrich Hahn:
Melichar oder Von der Kunst, keinen Roman zu schreiben

2019: Edition Keiper, S. 160
rezensiert von Werner Schandor

Musil vs. Barthes 1:0 Wie lange kann man sich davor drücken, eine Buchbesprechung zu schreiben? In meinem Fall vier Monate. So lange liegt Friedrich Hahns Roman „Melichar oder Von der

Buch

Gertrude Maria Grossegger:
Wendel

2018: Edition Keiper, S. 140
rezensiert von Nadia Rungger

Keine Welterklärer Gertrude Maria Grosseggers Protagonist Wendel ist beschäftigt, sich selbst zuzuschauen. Wendel ist der Protagonist des Romans, ein Wissenschaftler, der in seinem Labor in Gamspichl am Schweigergut an Forschungsprojekten

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7. Hohenemser Literaturpreis ausgeschrieben

Für den erneut mit 7.000 Euro dotierten „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autor*innen nichtdeutscher Muttersprache 2021“ können bis zum 14. Februar 2021 Beiträge eingereicht werden.   Die detaillierte Ausschreibung mit den

Neue Website

Die schreibkraft hat eine neue Website! Was Sie hier sehen, ist der erste Schritt zum neuen Online-Auftritt, weitere Schritte werden folgen! Auf der neuen Website werden wir Ihnen aktuellere Rezensionen

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Aber sicher! Das zumindest würde die schreibkraft-Redaktion dieser – doch allzu oft rhetorisch gemeinten – Frage zunächst entgegenhalten. Um sie, die Frage, dann doch ernst zu nehmen. Wir fragen also

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Der Begriff des Anlegens scheint in einem komplexen Bezugsystem aus Geld und Gewalt gefangen: Einerseits können wir Geld anlegen im Sinne von: Vorsorge treffen, dass die materielle Zukunft nicht allzu

Heft 32: durchlesen

Nachdem wir uns im letzten Heft ausgiebig und durchaus selbstreferenziell dem Schreiben gewidmet haben, dürfen wir Ihnen nun die Ausgabe zur Komplementärkompetenz vorlegen: Denn wozu schreiben, wenn es niemanden mehr

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Als die schreibkraft im Jahr 1998 im Grazer Forum Stadtpark gegründet wurde, wurde sie auf Computern geschrieben und gesetzt, per Diskette an die Druckerei geliefert, gedruckt, gebunden, per Post verschickt

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Zwei aufeinander laufende Dichtflächen aus Siliciumcarbid oder Keramik ergeben eine wunderbare Balg-Gleitringdichtung, die zur Wellenabdichtung in sehr vielen Umwälzpumpen Verwendung findet.

Heft 29: verspielt

Manchmal kommt es vor, dass der Ernst des Lebens keinen Spaß mehr macht. Wenn alles gut geht, kommt sodann die Zeit des Humors, der Ironie oder der Parodie. Wenn es

Heft 28: wie meinen?

Bruno Kreisky, Österreichs legendärer Bundeskanzler von 1970 bis 1983, pflegte in Interviews Sätze gerne mit der Phrase „Ich bin der Meinung …“ einzuleiten, um Zeit für die Antwort zu gewinnen.

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