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Hefte

Heft 35: bitte wenden

Braucht es zum Wandel eine Krise als Impuls? Liebhaber österreichischer Weinkultur werden dem jedenfalls zustimmen. Der sogenannte Glykolskandal war hierzulande bis jetzt das beliebteste Beispiel für die  Wiederauferstehung einer ganzen

Heft 34: geht's noch?

Aber sicher! Das zumindest würde die schreibkraft-Redaktion dieser – doch allzu oft rhetorisch gemeinten – Frage zunächst entgegenhalten. Um sie, die Frage, dann doch ernst zu nehmen. Wir fragen also

Heft 33: anlegen

Der Begriff des Anlegens scheint in einem komplexen Bezugsystem aus Geld und Gewalt gefangen: Einerseits können wir Geld anlegen im Sinne von: Vorsorge treffen, dass die materielle Zukunft nicht allzu

Heft 32: durchlesen

Nachdem wir uns im letzten Heft ausgiebig und durchaus selbstreferenziell dem Schreiben gewidmet haben, dürfen wir Ihnen nun die Ausgabe zur Komplementärkompetenz vorlegen: Denn wozu schreiben, wenn es niemanden mehr

Heft 31: schreibkraft

Als die schreibkraft im Jahr 1998 im Grazer Forum Stadtpark gegründet wurde, wurde sie auf Computern geschrieben und gesetzt, per Diskette an die Druckerei geliefert, gedruckt, gebunden, per Post verschickt

Heft 30: wälzen

Zwei aufeinander laufende Dichtflächen aus Siliciumcarbid oder Keramik ergeben eine wunderbare Balg-Gleitringdichtung, die zur Wellenabdichtung in sehr vielen Umwälzpumpen Verwendung findet.

Heft 29: verspielt

Manchmal kommt es vor, dass der Ernst des Lebens keinen Spaß mehr macht. Wenn alles gut geht, kommt sodann die Zeit des Humors, der Ironie oder der Parodie. Wenn es

Heft 28: wie meinen?

Bruno Kreisky, Österreichs legendärer Bundeskanzler von 1970 bis 1983, pflegte in Interviews Sätze gerne mit der Phrase „Ich bin der Meinung …“ einzuleiten, um Zeit für die Antwort zu gewinnen.

Rezensionen

Buch

Christoph Dolgan:
Elf Nächte und ein Tag

2019: Droschl, S. 216
rezensiert von Werner Schandor

AUFGEZWUNGENE STARRE In Elf Nächte und ein Tag zeichnet Christoph Dolgan ein dicht gewobenes Psychogramm einer bedrückenden Freundschaft. Das heftigste Kapitel ist jenes, wo die Hauptfiguren Theodor und der Ich-Erzähler

Buch

Bergsveinn Birgisson:
Die Landschaft hat immer Recht

2018: Residenz, S. 288
rezensiert von Hannes Luxbacher

Die Welt in Bergsveinn Birgisssons 2003 erschienenem Debutroman “Die Landschaft hat immer recht” ist irgendwo zwischen banaler Realität, magischen Halluzinationen und bildreicher Vorstellungskraft angesiedelt. Es ist dem Residenz-Verlag hoch anzurechnen,

Buch

Tanya Tagaq:
Eisfuchs

2020: Antje Kunstmann, S. 196
rezensiert von Lisa Spalt

Nur nichts verpassen! Tanya Tagaqs Eisfuchs sagt Ja zum Leben. Eigentlich könnte dieses Buch deprimierend sein: ein langweiliges Kaff im Eis, vernachlässigte Kinder, die sich vor ihren betrunkenen Eltern und

Buch

Hans Platzgumer:
Drei Sekunden jetzt

2018: Zsolnay , S. 256
rezensiert von Clara Posch

Übers Leben und das Gelebtwerden Ist das Leben Zufall oder Schicksal? Wer sind wir, wohin gehen wir, und was ist der Sinn? “Drei Sekunden jetzt” lotet die existenziellen Fragen des

Buch

Birgit Schwaner:
Jackls Mondflug. Erzählung.

2017: Klever, S. 128
rezensiert von Lisa Spalt

Lenzpassier und Südwindprofiteur Die historisch belegte Lebensgeschichte des Salzburger Bettlers Jakob Koller bildet die Folie für Birgit Schwaners Erzählung Jackls Mondflug. Jakob Koller, der Sohn eines Abdeckers verschwand 1675 nach

Buch

Heimo Mürzl und Wolfgang Pollanz (Hg.):
Noch mehr Lärm. Ein Pop-Lesebuch

2019: edition kürbis, S. 144
rezensiert von Hannes Luxbacher

Musik ist Trumpf! Ein Pop-Lesebuch, kuratiert von Heimo Mürzl und Wolfgang Pollanz, fordert „Noch mehr Lärm!“ Lauter Lärm hieß der erste Sammelband, den Heimo Mürzl und Wolfgang Pollanz – unserer

Buch

Friedrich Hahn:
Melichar oder Von der Kunst, keinen Roman zu schreiben

2019: Edition Keiper, S. 160
rezensiert von Werner Schandor

Musil vs. Barthes 1:0 Wie lange kann man sich davor drücken, eine Buchbesprechung zu schreiben? In meinem Fall vier Monate. So lange liegt Friedrich Hahns Roman „Melichar oder Von der

Buch

Gertrude Maria Grossegger:
Wendel

2018: Edition Keiper, S. 140
rezensiert von Nadia Rungger

Keine Welterklärer Gertrude Maria Grosseggers Protagonist Wendel ist beschäftigt, sich selbst zuzuschauen. Wendel ist der Protagonist des Romans, ein Wissenschaftler, der in seinem Labor in Gamspichl am Schweigergut an Forschungsprojekten

News

7. Hohenemser Literaturpreis ausgeschrieben

Für den erneut mit 7.000 Euro dotierten „Hohenemser Literaturpreis für deutschsprachige Autor*innen nichtdeutscher Muttersprache 2021“ können bis zum 14. Februar 2021 Beiträge eingereicht werden.   Die detaillierte Ausschreibung mit den

Neue Website

Die schreibkraft hat eine neue Website! Was Sie hier sehen, ist der erste Schritt zum neuen Online-Auftritt, weitere Schritte werden folgen! Auf der neuen Website werden wir Ihnen aktuellere Rezensionen

Spotlight

Sing Sang Song - alte und neue Kinderlieder

Unser Mitherausgeber Andreas R. Peternell hat eine wunderbare CD kuratiert, auf der österreichische Musikerinnen und Musiker alte und neue Kinderlieder interpretieren.

Von und mit Clara Luzia, Der Nino aus Wien, pauT, Natalie Ofenböck, Paul Plut, Binder & Krieglstein, Thomas Petritsch, Dorit Chrysler, Erstes Wiener Heimorgelorchester, Teresa Rotschopf, Matthias Forenbacher, Ernst Tiefenthaler, Karin Haberfehlner, Robert Lepenik, Nora Winkler, Laura Rafetseder, Ratrock Tot Sint Jans und The Wichita.

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