In der Früh noch schnell die Katzen versorgt, der besorgten Kollegin eine Nachricht geschrieben (ja, bin fix wieder fit und seit Tagen fieberfrei), am Weg in die Arbeit Papiermüll entsorgt, Kaffee besorgt, vor Ort erst mal am Schreibtisch für Ordnung gesorgt … keine Sorge: Wir spielen das jetzt nicht weiter. Ist eh offensichtlich: Das kleine Wort „Sorge“ durchdringt unsere Tage vom Aufstehen an. Und in der Nacht liegen wir wach, weil übriggebliebene Sorgerestposten Wache stehen. All unser Tun scheint von Sorge getrieben oder ausgebremst. War also hoch an der Zeit, dass sich die schreibkraft ein Heft lang um das Sorge-Lexem kümmert, genauer: ums Sorgen und die Sorgen.